Taekwondo Verein Walluf am Start bei den Internationalen Austrian Open in Wien

Ein ereignisreiches und auch erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Sportlern des Taekwondo Vereins Walluf. Zu viert machten sie sich am Wochenende des 26./27. Mai auf den Weg zu den Austrian Open in Wien. Über die vergangenen Jahre hat sich dieses Turnier zu einem der bestbesuchten Turniere in ganz Europa gemausert. Über 800 Starter aus der ganzen Welt kämpften an diesem Wochenende um die begehrten Medaillen. Neben Nationalteams aus ganz Europa, waren auch Teams aus der ganzen Welt am Start. (Peru, Mexico, Australien Kamerun usw.)
Am ersten Tag des Turniers waren die erwachsenen Sportler an der Reihe. Mit dabei waren aus Walluf Beate Hiller und Benedict Linz. Beate Hiller konnte mit ihren Teamkollegen aus Hessen im Teamwettbewerb eine hervorragende Bronzemedaille erringen. Im Einzel hat es für sie leider nicht zum Finale gereicht. Im Paarlauf mit Benedict Linz präsentierte sich Beate ebenfalls sehr gut. Mit einem zehnten Platz platzierten sich die zwei im Mittelfeld des europäischen Vergleichs. Benedict hatte in seinem Einzel leider Lospech und musste im ersten direkten Vergleich gegen den späteren Turniersieger aus Holland antreten. Trotz einer guten Leistung ist er gegen den hochkarätigen Sportler leider ausgeschieden.
Am Sonntag, dem zweiten Tag des Turners, waren Julius Bakac und Liam Rüger, die jüngeren Sportler aus Walluf am Start. In ihrem Einzel waren die zwei mit ihren elf Jahren, in der Klasse 12-14 Jahre, wieder deutlich die jüngsten. Trotz dieses Nachteils konnten sich die zwei in der ersten Runde sehr gut präsentieren. Beiden gelang der Sprung ins Halbfinale. Im Halbfinale gaben beide nochmal ihr bestes, aber leider reichte es an diesem Tag nicht für das Finale der besten acht. Für die Zukunft haben beide aber eine sehr gute Perspektive. Julius war zusätzlich noch im Paarlauf mit seiner Paarlaufpartnerin aus Marburg am Start. Mit einer sehr guten Leistung im Halbfinale qualifizierten sich die zwei als 4. für das Finale. Unter anderem waren sie nach dem Halbfinale auch das beste deutsche Paar. Im Finale gingen die beiden nochmal volles Risiko ein. Leider wurde dies nicht belohnt und es gelang ihnen an diesem Tag keine Medaillenplatzierung.
Alles in allem hat sich für die Sportler das Training der letzten Wochen bezahlt gemacht. Im hochkarätigen Vergleich mit Sportlern aus der ganzen Welt können sie sich sehr gut behaupten. Der Verein ist stolz auf die gezeigten Leistungen.

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Austrian Open 2018